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Dem Leeraner Grand Seigneur zum 95.

Unser Gründungsmitglied ERICH KUPFER aus Leer/Ostfriesland wird am 1. Mai 2015 95 Jahre alt. Wir haben ihm und seiner am 19. November 2001 verstorbenen Frau Margrit viel zu verdanken. Erich Kupfer nimmt weiterhin regen Anteil an der Arbeit von IP1 und begleitet auch das arabras Schulhilfswerk weiterhin aktiv. Wir gratulieren ganz herzlich zum Geburtstag und ehren ihn mit der hier verfügbaren Laudatio.

Weitere Informationen zum arabras Schulhilfswerk finden Sie unter: http://arabras-schulhilfswerk.jimdo.com/

Der Vorstand von IP1

Geschrieben von j.s. am 19. April 2015 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

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Wir unterstützen globale Partnerschaften.

Ausgezeichnet von der Deutschen UNESCO-Kommission mit dem Walter-Mertineit-Preis für Internationale Verständigung 1999.

Impressionen der diesjährigen Reise der Sri Lanka AG unter Leitung des IP1-Vorstandsmitglieds Manfred Möller

Auf der Homepage der Botschaft Sri Lankas in Deutschland ist ein aktueller Artikel zur diesjährigen Reise der Sri Lanka AG des Gymnasiums Isernhagen erschienen: http://www.srilanka-botschaft.de/de/nachrichten/nachrichten/2428-wasserfiltersystem-aus-deutschland-fuer-schule-in-sri-lanka.html

Als pdf können Sie den Bericht hier einsehen. Der zugehörige Link lautet: http://www.srilanka-botschaft.de/de/nachrichten/nachrichten/2428-wasserfiltersystem-aus-deutschland-fuer-schule-in-sri-lanka.html

Geschrieben von j.s. am 19. April 2015 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

MEMENTO MORI Siegfried Pater (26.02.1945 – 07.02.2015)

Der Beweger ist tot! Ich habe ihn wahrgenommen, als der Vermessungsingenieur 1976, nach seiner Rückkehr als Entwicklungshelfer aus Lateinamerika, mit Gleichgesinnten das Buch „Etwas geben – viel nehmen. Entwicklungshelfer berichten“ herausgibt und darin den Wunsch eines seiner Partner aus Pindorama in Nordost-Brasilien weiter gibt: „Erzählt zu Hause, was ihr hier gesehen habt und verschweigt nicht, dass es auch eure Landsleute sind, die mit ihren Firmen unser Land ausbeuten“.

Mit diesem Auftrag und der kritischen Einstellung, dass „Entwicklungshilfe“ mehr sein muss als Almosen geben, hatte er seitdem als Journalist und Filmemacher, als Aufklärer gegen Neokolonialismus, Hegemonie und Menschenrechtsverletzungen  immer wieder gemahnt, auf Augenhöhe mit den Benachteiligten auf der Erde zusammen zu arbeiten, um für alle Menschen in unserer (Einen?) Welt ein friedliches, gerechtes und soziales, gutes Leben zu ermöglichen. Mit seinen unbestechlichen und wahrhaftigen Informationen über Ausbeutung und Patriarchalismus hat er nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass in der deutschen Entwicklungspolitik sich ein Perspektivenwechsel von der „Entwicklungshilfe“ hin zur „Entwicklungszusammenarbeit“ und „globalen Partnerschaft“ vollzog, und mit der Perspektive „Hilfe zur Selbsthilfe“ ein neues Bewusstsein von der gemeinsamen Verantwortung der Menschheit entstehen konnte.

Als er 2011 die Diagnose bekam: „Tumor im Rückgrat mit beginnender Querschnittslähmung“, da war es ein Arzt mit asiatischen Wurzeln, der ihn ermunterte: „Es lohnt sich zu kämpfen, denn es geht nicht nur um Monate, sondern um Jahre, die Sie leben werden“. Das schildert er in seinem letzten Buch, das zu seinem Lebensbericht und Vermächtnis werden sollte: „Abenteuer Gerechtigkeit. In einem halben Jahrhundert um die Welt, 2012, http://www.socialnet.de/rezensionen/16848.php ). Es war seine niederrheinischen Philosophie, die ihn, angesichts seiner Krankheit und seines Bewusstseins um seinen Zustand, hoffen ließ: „Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch für irgendetwas gut ist“.

Für sein Engagement ist Siegfried Paters  mit zahlreichen Anerkennungen ausgezeichnet worden, u. a. 2003 mit dem Oscar-Romero-Preis, mit dem er „als Arbeiter für Gerechtigkeit und unbeugsamer Anwalt für entrechtete und ausgegrenzte Menschen gewürdigt“ wurde; am 14. März 2014 erhielt er für sein „über 30jähriges Engagement für Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt“ das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Auf seiner Website (www.siegfried-pater-aktuell.de/) kündigte er sein neues Projekt an: „Vida do Brasil. Vom Amazonas zum Zuckerhut“. Er hat es angeschoben – und das ist ein echter „Pater“ – an andere in seinem Netzwerk übergeben!

Bei meiner Arbeit als ehemaliger Angehöriger des Auswärtigen Amts, als Lehrer, Lehrerfortbildner und Lehrbeauftragter an der Universität, war mir Siegfried Pater immer Vorbild und Freund. Er war aufmerksamer Zuhörer, Berater und Mitarbeiter, etwa bei den wissenschaftlichen, interkulturellen (Hornemann-) Symposien an der Hildesheimer Universität, bei der Vereinsarbeit von „Initiativen Partnerschaft Eine Welt e. V. (IP1, www.initiativen-partnerschaft.de), und kritischer Begleiter bei den Publikationen und Rezensionen (www.socialnet.de und www.sozial.de).

Wir werden Siegfried Pater in ehrender Erinnerung behalten!

Dr. Jos Schnurer

Geschrieben von j.s. am 16. Februar 2015 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Bericht der Mitgliederversammlung vom 18.12.2014

Liebe Mitglieder,

das Protokoll der Mitgliederversammlung kann hier abgerufen werden.

Den Bericht des Vorstands finden Sie hier.

Beste Wünsche für die Feiertage und das neue Jahr,

der Vorstand von IP1

Geschrieben von j.s. am 26. Dezember 2014 | Abgelegt unter Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert

Homo mobilis – die Veränderung ist menschlich!

Immer schon waren Menschen auf Wanderschaft! Sie suchten neue Lebensräume, um leben und besser leben zu können! Migration ist also eine zutiefst menschliche Eigenschaft; und der aktive Mensch, der seinen Lebensraum, sein Denken und Handeln verändert, hat dazu beigetragen, dass die Menschheit geworden ist, wie sie ist. Unser Blick und unsere Einstellungen zu Menschen, die als Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten zu uns kommen (wollen), bedürfen eines Perspektivenwechsels. Den philosophischen Zugang dazu bietet die Gesellschaft für interkulturelle Philosophie mit ihrer Zeitschrift POLYLOG. Das Heft 30/2013 widmet sich der MIGRATION! PolylogMigration

Geschrieben von jos am 3. September 2014 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Bedürfnisse und Mystik

Über die Maslowsche(n) Bedürfnispyramide(n) wird in vielfältigen,
fachlichen und wissenschaftlichen Forschungszusammenhängen nachgedacht.
Das Konzept der hierarchisierten, menschlichen Bedürfnisse hat zu einer
Reihe von seriösen bis spekulativen Annahmen geführt, wie Menschen mit
ihren Bedürfnissen umgehen. Die Forderungen, Grundbedürfnisse als
Menschenrecht zu etablieren, sind zwar in der “globalen Ethik”, der
Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte postuliert, doch sie sind
längst noch nicht realisiert. Obwohl die vom US-amerikanischen
Psychologen Abraham H. Maslow bereits 1943 und 1971 formulierten
Konzepte zur Bedürfnisbefriedigung in den globalen Diskurs eingegangen
sind, auch in den fachlichen und fächerübergreifenden deutschen, sind
die Schriften von Maslow bisher nicht ins Deutsche übersetzt und
veröffentlicht worden. Dies besorgt nun der Leiter des Kölner
Gestalt-Instituts, Erhard Doubrawa mit zwei Schriften des amerikanischen
Psychologen. Die aufregende Titelung – “Jeder Mensch ist ein Mystiker” -
verspricht einiges! Zur Rezension von Dr. Jos Schnurer

Geschrieben von j.s. am 15. August 2014 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

AFRIKA IST AUCH ANDERS!

Die Bemühungen, Afrika und die Menschen, die dort leben, nicht als “verloren” und von Hunger- und politischen Katastrophen gebeutelten Lebensraum zu beschreiben, kommen erfreulicherweise in zunehmendem Maße von Afrikanern selbst. Der in der Republik Senegal geborene M. Moustapha Diallo hat Germanistik studiert. Er lebt als freier Publizist in Münster. Mit seinem Schreibprojkt stellt er 40 afrikanische Autorinnen und Autoren vor, die Personen aus der Geschichte und Gegenwart Afrikas porträtieren, die für sie bedeutsam sind.
Die Porträts vermitteln vor allem ein anderes Bild, das für Interkulturelles Lernen bedeutsam sein könnte! DialloVisionAfrika

Geschrieben von jos am 6. Mai 2014 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

INTERKULTURELL UND INTERRELIGIÖS UNTERRICHTEN

Interkulturelles / Globales / Transkulturelles Lernen zu fördern und zu verwirklichen – das ist das Thema von IP1! Weil Interkulturalität nicht nur “draußen” zu finden ist, sondern auch in unseren Wohnzimmern und Schulstuben lebendig wirkt und uns auf unseren Straßen und Nachbarschaften täglich begegnet, kommt es darauf an zu lernen, “wie der andere tickt”, mit seiner kulturellen Herkunft und seinen Weltanschauungen.
Deutsche und türkische Religionswissenschaftler haben im interkulturellen und interreligiösen Dialog ein bemerkenswertes Werk geschaffen, das in jede Lehrerbücherei gehört: LEXIKON DES DIALOGS!

Geschrieben von jos am 16. März 2014 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

ES IST NICHT GENUG! – IMMER MEHR HUNGER IN DER WELT!

Trotz der lokalen und globalen Bemühungen, das Armutszeugnis der Menschheit – HUNGER – in der Welt zu beseitigen, besteht der Skandal weiter und weitet sich aus: Die Wohlhabenden in der Welt werden reicher, und die Habenichtse ärmer! Der Hannoversche Sozialwissenschaftler und Entwicklungsexperte Prof. Dr. Asit Datta mahnt seit Jahren. dass die Menschen auf der Erde wirksame und humane Aktivitäten unternehmen sollten, den Hunger in der Welt zu besiegen! Er mahnt nicht nur, nennt nicht nur die Gründe für diesen Menschheitsskandal, sondern stellt auch überzeugende und stimmige Konzepte und Möglichkeiten dafür vor!
Mit seinem neuen Buch “Armutszeugnis” zeigt er auf, dass der Prozentsatz der hungernden Menschen auf der Erde zwar von 37 Prozent im Jahr 1960 auf 14,6 Prozent im Jahr 2011 zurückgegangen ist, aber trotzdem heute in absoluten Zahlen ausgedrückt mehr Menschen hungern als 1990!
DattaHungerSocialnet

Geschrieben von jos am 3. Februar 2014 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

GLOBALE PÄDAGOGIK – über den kulturellen Gartenzaun schauen

“Lass mich Ich sein, damit du Du sein kannst”, dieser Appell zeigt in aller Deutlichkeit, dass individuelle, kulturelle Identität nur entstehen kann, wenn ich in der Lage bin, die Identität des Anderen zu kennen und anzuerkennen. Das ist in aller Vereinfachung das Ziel des interkulturellen und globalen Lernens. Interkulturelle Kompetenz kann man erwerben, indem man sich empathisch und rational darum bemüht zu erfahren, wie der Andere geworden ist, was und wie er ist! Dazu bedarf es der Kenntnis des individuellen, kulturellen und gesellschaftlichen Soseins des anderen Menschen. Das ist der Blick über den eigenen, ethnischen und kulturellen Gartenzaun!
Die am Scottish Centre of Tagore Studies der Universität Edinburgh tätige Sozialwissenschaftlerin Christine Kupfer hat nachgeschaut, wie man zum “Weltmenschen” werden kann. Als Beispiel betrachtet sie die philosophischen, anthropologischen und pädagogischen Gedanken und Werke des indischen Denkers Rabindranath Tagore (1861 – 1941), auch Thakur genannt. Tagore ging davon aus, dass Ganzheitlichkeit im Denken und Tun den Menschen zum “Weltmenschen” werden lässt: “Der Weltmensch nähert sich … durch Handlung, Wissen und Liebe dem Bereich des Universalen an, ohne dabei seine Individualität zurückzustellen”.
Es lohnt, Tagores Werk in den pädagogischen und didaktischen Diskurs um interkulturelles und globales Lernen einzubeziehen. Die Buchbesprechung ist angehängt. Sie ist auch im Internet-Rezensionsdienst www.socialnet.de/rezensionen/… nachzulesen. KupferWeltmenschTagore

Geschrieben von jos am 26. Januar 2014 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

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