Die EINE WELT beginnt bei uns

Das Bewusstsein, dass wir Menschen, in unserem Alltag, im gesellschaftlichen, kulturellen, weltanschaulichen und politischen Leben in EINER WELT leben, aufeinander angewiesen sind und nur gerecht und solidarisch weiter existieren können, entsteht, wenn wir von uns aus denken lernen. Dazu gehört, dass wir uns der Herausforderung stellen, darüber nachzudenken, wie wir geworden sind, wie wir sind; also die historische Entwicklung unseres individuellen und gesellschaftlichen Dasein bedenken. Ein Aspekt ist, darüber zu reflektieren, wie unser Umgang mit dem Andersartigen, dem Fremden und den Fremden sich im Laufe der Geschichte entwickelt und verändert hat. Es geht darum, Nationalismen, Ethnizismen und Rassismen in unserer Gesellschaft aufzuspüren und mit dazu beizutragen, der Interkulturalität auf die Sprünge zu helfen. Die beiden Historiker und Afrikanisten Ulrich van der Heyden und Joachim Zeller haben ein Buch herausgegeben, in dem die Frage danach gestellt wird, wieviel Kolonialismus und Rassismus in unserer Gesellschaft vorhanden ist. Eine Auseinandersetzung, die für Interkulturelles, Globales und Transkulturelles Lernen eine wichtige Spurensuche darstellt. Jos Schnurer HeydenKolonsocialnet

jos 6. September 2010 Allgemein Keine Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

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